USA-Trip: Was ich noch sagen wollte
- 21. Feb.
- 9 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 3 Tagen

Wir haben eine großartige Fahrt
durch die Vereinigten Staaten von Amerika erlebt.
Wir genossen grenzenlose landschaftliche Abwechslung. Wir erlebten eine atemberaubende Pflanzen- und Tierwelt. Und wir lernten Menschen aus "aller Herren Länder" kennen. Was ich noch sagen wollte? Vieles!
USA, die "neue Welt", ein buntes Konglomerat mit Geschichte
Wir alle wissen, dass die Entdeckung Amerikas die Zuwanderung in die "neue Welt" von Menschen aus aller Herren Länder zur Folge hatte. Menschen, die diesseits des Atlantik kulturellen und religiösen Restriktionen, Vertreibung und Verfolgung ausgesetzt waren, Menschen, die vor dem sicheren Tod fliehen mussten. Die sich ein besseres, sicheres Leben wünschten. Sie gaben alles auf, um sich auf eine Reise in eine unvorstellbar ungewisse Zukunft zu begeben.
Hört ihr es? Hört ihr den Gruß des Murmeltieres, das täglich grüßt? Bis heute!
In der langen Geschichte der Menschheit machten sich Menschen auf unserem gesamten Planeten immer und laufend auf den Weg. Auf der Suche nach einem neuen, besseren Leben. Es kann jeden und jede ereilen, sich auf Wanderschaft begeben zu müssen oder wollen, wenn das Leben nur noch Steine, Holzplanken und Zitronen auf den Weg legt.
Menschen aus Spanien, England, Frankreich, Italien, den Niederlanden usw. usf. besiedelten die verheißungsvolle, neue Welt und ließen sich in Kolonien nieder.
Dass Kolonialwesen nicht immer Sonne-Wonne-Heiterkeit bedeutet, wissen wir. In Nordamerika waren es die Menschen der britischen Kolonien, die sich vom Königreich Großbritannien, demgegenüber sie trotz der geografischen Entfernung Steuern und Abgaben leisten mussten, mit der Unterzeichnung einer Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 1776 loslösten. Das Datum markiert die Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika. Zum - ich nenne es salopp "Regierungsstil" der USA - gehörte seit jeher auch der Landerwerb gegen Geld. So erwarb Präsident Jefferson 1803 von Frankreich das riesige Areal Louisiana:

Meriwether Lewis und William Clark
Und warum diese einleitende Erzählung über die USA bis zum Kauf des damaligen Louisiana? Weil die enorme Erweiterung des US-Territoriums die Erschließung neuer Routen für Zuwanderung, Handel und Gewerbe ermöglichte. So beauftragte beispielsweise Präsident Jefferson sofort nach dem Kauf Loiusianas die Herren Meriwether Lewis und William Clark, einen Flussweg zu finden - von Ost nach West über die Flüsse Mississippi, Missouri und den Columbia River, durch die Rocky Mountains bis an den Pazifik. Die Expedition dauerte von 1803 bis 1806 und endete erfolgreich.
Was ich als Feministin an dieser Stelle unbedingt einbringen muss: Der Trupp wurde etwa ab der Mitte seiner Expedition von der indigenen Sacagawea aus dem Stamm der Shoshonen begleitet, die sich als ortskundig erwies. Sacagawea war gerade schwanger. Das Expeditionsteam wartete, bis sie ihr Kind geboren hatte, um dann Mutter und Kind auf den Weg mitzunehmen. Sacagawea erwies sich als äußerst hilfreiche und kompetente Begleiterin, die dem Expeditionsteam nicht nur den Weg zeigte, sondern das sie auch wertvolle Überlebenstricks und -strategien lehrte.
Das lässt mein Feministinnenherz höher schlagen :)
Ich habe schon während unseres Aufenthalts in den USA "The Adventures of Lewis and Clark regelrecht "verschlungen". Die Story ist so unglaublich, fast überwältigend!
Sie ist in leicht verständlichem Englisch auf Youtube abrufbar:

Am Ende eröffneten der Erwerb von Louisiana und die Expedition von Lewis und Clark die Erschießung neuer Gebiete und Routen.
Oklahoma Land Run
Ab 1862 wurde das Land nicht nur regelrecht überschwemmt von Siedlerinnen und Siedlern, sondern wurde es im wahrsten Sinn des Wortes eingenommen - ohne Rücksicht auf Verluste, sprich die indigene Bevölkerung. Der Oklahoma Land Run, nach dem sogenannten Homestead Act, gestand jedem Siedler ein frei gewähltes Stück Land mit einer Fläche von ca. 65 Hektar zu. Ganze Wagentrecks stürmten das Land und betrieben regelrechten Landraub.
Heute erinnert ein bedrückend beeindruckendes Gedenkmonument aus Bronze in Oklahoma City an diese Zeit der großen Siedlerbewegung (siehe auch Titelbild).

Und da wären wir nun endlich bei DEM Thema angelangt, auf das einige, meinem Versprechen Anhängende, sehnsüchtig warten :D
Die Amish

Die ersten Amish emigrierten Anfang des 18. Jahrhunderts aus Europa nach Amerika.
Sie wanderten vordergründig aus dem deutschsprachigen Raum aus, um Vertreibung und Verfolgung zu entgehen. Sie landeten in Philadelphia, im Bundesstaat Pennsylvania. Diese Region, respektive Lancaster (siehe Blog Endspurt) ist bis heute die Hochburg der Amish in den USA.
Hier betreiben sie Landwirtschaft und Handwerk nach ihren Vorstellungen und mit ihren Mitteln. Und diese sind beschaulich und denkbar einfach. Auf den Feldern wird manuell mit Pferdekarren gearbeitet, gesät und geerntet.

Die Amish sind ein äußerst friedfertiges Volk. Um diesen Frieden zu gewährleisten haben sie für ihr Zusammenleben ein Regelwerk - die "rules" oder "Die Ordnung" - formuliert, an die sich alle zu halten haben. Sie sehen sich als Glaubensgemeinschaft, deren oberste Regel die Separation von allen äußeren, non-Amish Umgebungen und Einflüssen ist. Man und frau lebt äußerst naturnah ohne großes Aufsehen, ohne Agrarmaschinerie, Kraftfahrzeuge, Fernsehen, EDV und Mobiltelefone., meist auch ohne Strom.
Vereinzelt gibt es "Telefonzellen", von denen alle Gebrauch machen dürfen. Voraussetzung: Es muss sich um einen Notfall handeln.

Als Transportmittel bedienen sie sich ihrer "Buggies", Kutschen, die von Pferden gezogen werden.

Eitelkeit ist Innerhalb ihrer Gemeinschaft absolut verpönt, ebenso wie Neid, Wettbewerb und Konkurrenz. Amish halten sich streng an ihre eigenen Kleidervorschriften. Frauen tragen lange Schürzenkleider und Bonnet-Kappen als Kopfbedeckung und keinerlei Makeup, Männer tragen Hosenträgerhosen und Hüte. Es werden keine Fotos gemacht, außer zu sehr besonderen Anlässen. Aber keinesfalls von Außenstehenden, Fremden, TouristInnen. Wenn du unbedacht darauf losfotografierst, drehen sich Amish instinktiv weg. Es wäre unhöflich zu fragen, ob Fotos von einer Person gemacht werden dürfen - handelt es sich ja wirklich nicht um Freiwild oder exotische Lebewesen!
Schulsystem? 10 Prozent der Kinder besuchen öffentliche Schulen, 90 Prozent folgen dem original Amish-Schulsystem: 25 - 30 Kinder werden gemeinsam in Ein-Zimmer-Häusern, bis zur 8. Schulstufe unterrichtet. Das Hauptaugenmerk der Bildung liegt auf Hausarbeit und Landwirtschaft. Punkt und aus. Die Schulgebäude sind baulich alle ident: ein Klassenzimmer, ein Ein-/Ausgang, Schornstein, eine Glocke am First, die den Unterrichtsbeginn einläutet, geschlechtergetrennte von außen zugängliche Toiletten.
im Haushalt wird gekocht, geputzt, geheizt, genäht (alle Kleidungsstücke werden händisch von den Frauen angefertigt), Wäsche gewaschen (bestenfalls mit gasbetriebenen Waschmaschinen), werden Gemüse, Früchte und Kräuter angebaut, geerntet und haltbar gemacht, also eingekocht, eingelegt und getrocknet. Das Vieh muss versorgt werden (jede Familie hat diverses Vieh wie Pferde, Rinder. Schafe, Hühner & mehr), der Feldertrag muss verarbeitet und siliert werden, die Alten versorgt und gepflegt und, und, und. Alles wird selbst gemacht, nichts wird ausgelagert.
Zusammenhalt ist oberstes Gebot. Brennt ein Gebäude ab, ist es Aufgabe der gesamten Gemeinschaft es wieder aufzubauen. Kann sich eine Person einen Krankenhausaufenthalt oder eine Operation nicht leisten, werden die Kosten von der Gemeinschaft getragen. Versicherungen braucht es nicht.
Wir haben uns den Amish Way of Live mehrere Tage angeschaut, uns entsprechende Literatur zu Gemüte geführt, und ich muss sagen, die Community macht nachdenklich bis zur Idealisierung. Es ist eine Gemeinschaft, die 100% friedlich ist, eine, auf die du jederzeit bauen kannst, eine, in die du in Sicherheit eingebettet scheinst. Es ist eine Community, die praktisch 0 Prozent zum Klimawandel beiträgt.

Wo Sonne ist, ist auch Schatten!
Ich persönlich möchte keine Amish-Frau sein. Ihre Arbeitslast ist enorm, ihre Rechte sind eingeschränkt. Scheidung gibt es nicht. Einmal Amish-Frau immer Amish-Frau, egal wie glücklich oder unglücklich du in deiner Ehe bist. Dasselbe gilt natürlich für die Herren der Schöpfung. Eine Amish-Frau bringt durchschnittlich 6 Kinder zur Welt.
By the way - eine Amish bzw. ein Amish wirst du nicht per se mit der Geburt. Erst wenn du dich der Taufe unterziehst darfst du dich als Amish bezeichnen. Und das ist in der Regel irgendwann ab dem 20. Lebensjahr. Zuvor darfst du nämlich ab etwa dem 16. Lebensjahr die Welt außerhalb des Amish Way-of-Life ausprobieren. Und zwar in dem Prozess des "rumspringa". Das Wort stammt, wie die Sprache der Amish überhaupt, aus dem Deutschen und bedeutet tatsächlich so etwas wie herumspringen. Die jungen Menschen schnuppern in die Welt outside the Amish world. Die Regeln des Ausgehens und zu-Bett-Gehens werden gelockert, sie bekommen ein eigenes Zimmer, sie haben die Möglichkeit eine Freundin oder einen Freund kennen zu lernen, und entscheiden dann, ob sie sich der Taufe zum bzw. zur Amish unterziehen.
85 Prozent der jungen Menschen bleiben der Gemeinschaft treu und unterziehen sich der Taufe. Das ist auch der Tatsache geschuldet, dass es mangels umfassender Bildung nicht allzu viele Möglichkeiten, einer außerfamiliären Tätigkeit nachzugehen, gibt.
DAS Amish Village ... Finde den Fehler!
Bei Lancaster gibt es das überall groß angepriesene und beworbene "Amish Village". Was super verlockend nach live Eintauchen in die Amish-Kultur klingt, entpuppt sich als waschechter Fake. Es handelt sich dabei um ein künstlich angelegtes Dorf, das zwar alle "Bausteine" eines Amish-Lebens abbildet: Kutschen, Schulgebäude, Wohnbereich, einfache Stallungen etc. aber nicht von Amish betrieben wird. Für den Besuch dieses Village ist Eintritt zu bezahlen. Und es gibt - nicht nur hier - einen Shop, in dem Souvenirs erworben werden können. Achtung: genau hinschauen! Die meisten vermeintlich von Amish-Frauen und -Kindern handgemachten Artikel sind in Wahrheit "made in china". Das Village ist erschreckend ernüchternd, klingt nach Nepp, Fälschung, Irreführung und kultureller Aneignung. Ist es auch!
Wir sind natürlich reingeplumpst in den Fake - es ist für LaiInnen nicht ganz einfach, sofort zu checken, was da abgeht, dass da die Amish mit plumpen Kopien vermarktet werden. Wir haben auch an einer scheußlichen, teuren Fahrt in einem klimatisierten (!) Bus von einer Nicht-Amish-Person teilgenommen. Die völlig überzogene Klimatisierung ließ uns nicht nur fast erfrieren, sondern brachte uns auch schnell zur Erkenntnis, auch hier reingefallen zu sein: Das ist kein Angebot der Amish-Community!
Gut, zumindest ein paar grundlegende Infos über den Amish way of live haben wir da erfahren können - ohne die Amish selbst zu belästigen ;)
Im beschaulichen Dorf Bird in Hand fanden wir schließlich, was wir suchten: Eine Buggyfahrt, die von einem wirklichen Amish angeboten und durchgeführt wurde. Welch eine Freude ;)
Der gute Mann war relativ wortkarg - die Amish sind wohl auch beim Reden sparsam :)
Er wies uns laufend auf das Offensichtliche hin: Zeigte auf Tiere auf der Weide sowie auf Felder und kommentierte mit "Kühe, Schafe, Maisfeld" etc. etc. Er gab aber klare, wenn auch knappe Antworten auf Fragen. So erfuhren wir zum Beispiel, dass es Unterschiede in der Strenge der Auslegung der "Ordnung" zwischen manchen Amish-Siedlungen gibt. Tatsächlich dürfen in manchen Clans Mobiltelefone besessen werden - mit eingeschränkten Funktionen versteht sich. Und manche Familien sind im Besitz von Autos. Diese sollten aber selbstverständlich auch nur in besonderen Fällen und Situationen zum Einsatz kommen. Zum Beispiel zum Krankentransport oder zum Transport schwerer Güter. Zum Schluss fuhr er uns sogar auf seinen Hof, wünschte uns, dass wir gutes Schuhwerk tragen, weil auf einem naturbelassenes Anwesen mit Morast, Kuhfladen und mehr zu rechnen sei, und führte uns herum. Auch hier wies er auf das Offensichtliche hin: Silo, Heu, Katzenbabys.
Und hier, siehe da, bot die Familie wahrhaft eigenhändig Produziertes an einem Verkaufsstand feil. In Selbstbedieung und vertrauensvoll. Denn der Geldbetrag für zu Erwerbendes musste in einer kleinen Box deponiert werden. Kennen wir ja eh auch aus 24/7 SB-Bauernläden hierzulande. Du siehst auch hier keine bzw. keinen Amish face to face. Zurückhaltung gehört absolut zu ihren Stärken.
Wir haben auf diesem Hof ein Püppchen "NOT made in china" erworben :)
Sie sind ein friedliches, liebenswertes Volk, die Amish! Wir werden diese Menschen und ihre Art zu leben immer in guter Erinnerung bewahren!
Apropos liebenswert ...
Was ich noch sagen wollte:
Unglaublich viele US-AmerikanerInnen verbinden Österreich mit dem Musical und Spielfilm "The Sound of Music". Sie wissen über die Flucht der musikalischen Großfamilie Trapp vor den Nazis Bescheid. Sie lieben den Film! Er ist Kult in den USA.
Sie könnten nachtragend sein, tun sie aber nicht! Kein einziges Mal erschien es mir, als würden sie uns unsere Geschichte "umhängen" und uns mit den schrecklichen Verbrechen assoziieren. Sie blieben auch bei näherer Erörterung der Trapp-Geschichte zu 100 % vorurteilsfrei und ungezwungen freundlich :)
Und uns sind viele begegnet, deren Vorfahren aus Österreich stammten. Sie waren stolz darauf und freuten sich, sich mit uns über das Österreich ihrer Ahnen zu unterhalten. Love you guys!
Ich liebe sie auch dank manch süßer Unkenntnis unseres Landes Austria. Laundry-Talk auf einem Campground in Arizona: Joana erkundigt sich, ob wir die Neuen aus Australien sind :D
Und dann gab es da auf unserer Reise auch noch Stanley.
Der Uber-Fahrer, der strahlte "You are an angel sent to the earth!", als ich meine berufliche Laufbahn im Bereich Menschen-, Kinder- Frauenrechte erklärte.
Er selbst war 68, gelernter Techniker und fuhr Uber, um etwas zu tun, wo er sich die Zeit frei einteilen könne. Seine Frau, ebenso im Rentenalter (nach österreichischen Modell), sei in der medizinischen Forschung tätig und hätte keinerlei Ambition, diese Beschäftigung aufzugeben.
AmerikanerInnen arbeiten häufig bis ins hohe Alter (häufig sicher auch mangels eingezahlter Pensionsvorsorge) und vielfach zusätzlich ehrenamtlich! Stanley ist auch "an angel sent to earth". :)
Danke für so manchen wunderschönen, freundlichen Kommentar, den ihr auf Facebook hinterlassen habt!



Wir sind nach Hause gekommen und haben erkennen müssen, dass unser so gut gedachtes Europa, das uns seit Jahrzehnten Frieden und Sicherheit bot, vor Gefahren nicht gefeit ist. Tatsächlich hat gerade Österreich unglaubliche 80 Jahre ohne Krieg hinter sich! Das muss man und frau sich mal vor Augen führen! Wissen die Menschen das überhaupt? Verstehen sie es? Können sie es wertschätzen? Können sie den langjährigen Frieden so sehr schätzen, dass sie ihn nicht auf´s Spiel setzen?
Tatsächlich mache ich mir Sorgen, ob wir es schaffen, unsere Kraft dafür einzusetzen, diesen Frieden zu bewahren, ob wir der Zerreißprobe nationalistischen Populismus` standhalten können. Schon im Kleinen beginnt Krieg, was erst, wenn die Großen nicht damit aufhören, Benzin ins Feuer zu gießen?
Die USA, wie wir sie erleben durften, ist ebenso einem Wandel unterzogen, der schmerzt. Aber wir haben im Zuge unserer Reise unglaublich schöne Freundschaften machen dürfen. Nachzulesen auch unter https://www.yes-we-do.at/post/beautiful-people
Ich denke so gerne an Andrea aus Florida, an Jane und Phil in Pennsylvania, an Eddie in Kalifornien und so viele mehr! Ihr fehlt uns!
Dank Menschen wie euch ist die österreichisch-amerikanische Freundschaft besiegelt :)
Go for it, liebe amerikanische Freundinnen und Freunde! Wir haben euer Land gesehen und viel von euch gelernt.
Wir sind aber noch nicht fertig mit euch ;) Wir kommen wieder! :)

































































Liebe Gabriele!
Danke für den wunderschönen, für Menschen, die noch nicht viel mit den USA zu tun hatten, sehr lehrreichen Bericht. Ich staune immer wieder, was wir dort alles, Tolles erleben durften. Kein Mensch auf dieser Welt kann uns das Erlebte, Erfahrene und Gelehrte jemals wieder wegnehmen. Und ja, wenn wir es uns finanziell leisten können, und die Gesundheit mitspielt, dann kommen wir wieder, denn wir haben doch noch nicht ALLES gesehen, und es gibt so Vieles, dass wir nochmals erleben, spüren und sehen möchten, unter anderem „unsere“ Amish! Als wir in Lancaster ankamen, uns am Campingplatz anmeldeten, fragte uns die Dame im Office: „Sind sie auch wegen diesem Amish thing (Amish Ding) hier?“
Einen Tag wollten wir bei den…